Es war einmal vor nicht all zulanger Zeit...

...da begann alles mit der einfachen Idee mittelalterliche Spielwaren an kleine Knappen, Ritter und Prinzessinnen zu verkaufen. Am Anfang bezog sich diese Idee nur auf Veranstaltungen, die auf der hessischen Ronneburg stattfanden. Da wir zu unseren Anfangszeit über keinen eigenen Stand verfügten, hatten wir auch lediglich nur ein paar Tische zur Verfügung und mussten schauen, dass wir einigermaßen geschützt standen, damit wir keine böse Überraschung von oben erfahren mussten.

All dies änderte sich mit unserem ersten Stand. Dieser war ein einfacher Wiki-Stand - gewiss nichts besonderes, allerdings waren wir so deutlich flexibler und unser Stand sah deutlich besser aus. Außerdem trauten wir uns nun auch mehr von unserem Anfangsort der Ronneburg fort und konnten mit der Zeit immer mehr neue Märkte kennenlernen. Jedoch darf man jetzt nicht glauben, dass wir von Anfang an nur Holzschwerter und Co im Programm hatten. Anfangs waren wir ein richtiger Gemischtwarenstand. Wir hatten auch schon das ein oder andere Holzschwert im Programm, aber viel mehr hatten wir ritterliche Kunststofffiguren, Bücher, Kostüme, Plüschartikel, kleine Truhen und Döschen und vieles an kleinen Edelsteinen an unserem Stand, was letztendlich nicht wirklich nach Mittelalter ausschaute.

Mit der Zeit gingen wir vermehrt auf Märkte, die nicht nur direkt vor unserer Haustür lagen. So kam es auch, dass wir uns nun doch für einen neuen Stand entschlossen, was nicht nur dem fehlenden Komfort des Wiki-Standes zu verschulden war. Unser neuer Stand war für uns ein neuer und vorallem großer Schritt. Denn der jetztige Stand hatte nicht nur eine größere Verkaufsfläche, sondern noch ein seperates Abteil für Lager und Schlafmöglichkeit - deutlich angenehmer, wenn es darum geht kalte Nächte auf Burgen und Marktplätzen durchzuhalten.

Der neue Stand brachte uns von nun an auch neue Möglichkeiten. Wir entschlossen uns damals unser Programm mit Augenmerk auf Holzspielzeug zu richten. Statt Bücher, Plüschartikel und Kunststofffiguren, setzten wir nun mehr auf Holzschwerter, Langwaffen aus Holz und Schilde. Der ein oder andere Pfeil und Bogen war auch schon mit dabei. Mit der Zeit verschwanden immer mehr die "Nicht-Holzspielzeug"-Artikel und wir wurden ein kompletter Spielwarenstand, der sich dem tollen Rohstoff "Holz" verschrieb.
Nach zufriedenen 5 Jahren mit unserem damaligen Stand kam uns wiedermals der Gedanke nach einem neuen - was vorallem daran lag, dass der Stand immer mehr Macken zu verkraften hatte, denn auch der ein oder andere Markt ging nicht spurlos an ihm vorrüber.

Allerdings wollten wir als nächsten Stand nicht wieder ein normales Zelt, sondern etwas besonderes haben. So kamen wir auf die BoWo Schäferwagenmanufaktur im bayrischen Hainsfarth und ließen dort nach unseren Wüschen und Vorgaben - schließlich durfte er nicht zu groß werden, um durch die ganzen Torbögen zu kommen - fertigen. Unsere Stand war nun eine rollende Holzhütte mit einem Vordach aus Zeltplane.

Neu war auch die Warenpräsentation in Weidenkörben, was sich als sehr wirksam herausstellte. Man muss aber auch gerechterweise sagen, dass es lange gedauert hatte bis wir unseren Stand so hatten, wie er heute ist. Das Vordach war anfangs nicht sehr schön befestigt und war so auch nicht ganz windsicher. Es war alles noch ziemlich frisch und ungewiss. Aber nach einigen Monaten des Tüftelns und Planens ist unser Stand nun so, wie er heute steht. Das Vordach ist Sturm erprobt und streckt sich über die volle Länge des Standes. Die Waren haben ihren festen Platz und im Wagen sieht es deutlich ordentlicher aus.

Heute sind wir ein professioneller Stand für Holzspielwaren und sind mit über 20 verschiedenen Holzschwertarten, 18 Ausführungen an Langwaffen, 12 verschiedenen Schusswaffen (Holzschleuder, Armbrust, Pfeil und Bogen), 10 unterschiedlichen Arten an Ritterhelmen aus Pappe, unzähligen Holzschilden und noch einiges mehr an Holzwaffen
und Zubehör ausgestattet.

Die Kruscheley: Schöner Stand, schöne Waren - darauf sind wir schon etwas stolz.

Woher kommt eigentlich der Name "Die Kruscheley"?

Das ist ziemlich schnell erklärt: Da wir am Anfang unserer Geschichte ein Stand mit allem möglichen an Spielwaren waren, konnte sich jeder Interessent an unserem Stand so richtig schön durchkruscheln. Das Wort "Kruscheln" wird gerne im südhessischen Sprachgebrauch genutzt und ist gleichzusetzen mit den Wörtern "(Durch-)Stöbern", "(ohne genaues Ziel) Suchen" oder "(Durch-)Schauen".
Obwohl wir heute nicht mehr dieses gemischte Angebot an Spielwaren haben, sondern uns mehr auf Holzspielwaren richten, hoffen wir dennoch, dass sich unser Name bewahrheitet und jeder - egal ob klein oder groß - sich an unserem Stand durch unseren Warenangebot so richtig (durch-)kruscheln kann.

Sie haben noch Fragen bezüglich unser Geschichte? Dann kontaktieren Sie uns bitte.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen